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Der Chargemap Routenplaner: Rückblick auf die neuesten Entwicklungen

Seit seiner Einführung im Juni 2021 verzeichnet der Chargemap Routenplaner bereits über 6,5 Millionen berechnete Fahrten. Die Chargemap-Ingenieure entwickeln das Tool täglich weiter, um die Ergebnisse zu optimieren und die Nutzung zu vereinfachen. Im Folgenden werden die wichtigsten Funktionen vorgestellt, die in diesem Jahr im Chargemap Routenplaner umgesetzt wurden.

 

Die Chargemap Filter sind nun auch im Routenplaner zu finden

Als eine von der Chargemap Community heiß ersehnte Funktion fanden die Filter im Juni dieses Jahres ihren Weg in den Routenplaner. 

Zunächst einmal ist zu beachten, dass ihre Verwendung völlig unabhängig von den Filtern ist, die auf der Registerkarte „Karte“ der Ladestationen vorhanden sind. Das bedeutet, dass Ihre auf Ebene der Karten gespeicherten Filter nicht in den Chargemap Routenplaner übernommen werden und umgekehrt.

Im Zusammenhang mit dem Routenplaner dienen die Chargemap-Filter dazu, die Suche nach alternativen Ladestationen auf einer Route zu verfeinern, um diese zu personalisieren. Sobald Sie Ihre Route berechnet haben, zeigt das Aktivieren der Schaltfläche „Stationen“ alle auf Ihrer Route verfügbaren und mit Ihrem Fahrzeug kompatiblen Ladestationen an. Links davon erscheint dann die Schaltfläche mit den Filtern des Routenplaners.

Je nach Modell Ihres Elektrofahrzeugs werden bereits standardmäßig Filter angewendet. Sie können diese dann nach Ihren Vorlieben anpassen: Anschlusstyp, kostenlose Ladestationen, Kompatibel mit dem Chargemap Pass, nur auf Autobahnen vorhanden etc.

Sobald Sie Ihre Auswahl getroffen haben, tippen Sie auf „Speichern“. Anschließend können Sie die Ladestationen, die Ihren Kriterien entsprechen, durchsuchen und Ihre Chargemap-Route individuell gestalten, indem Sie einen Ladestopp hinzufügen. 

Weitere Informationen zum Anpassen einer Route im Chargemap Routenplaner erhalten Sie in diesem kurzen Video: 



Die neuesten Einstellungen im Fokus

In diesem Jahr hat unser Team den Konfigurationsbildschirm mit vier neuen Einstellungen gefüttert, um Ihre Fahrt noch besser an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Priorität für Ladestationen, die mit dem Chargemap Pass kompatibel sind

Sie können nun eine Route planen, die Ihnen vorrangig Stopps an Ladestationen vorschlägt, die mit Ihrem Chargemap Pass kompatibel sind. Beachten Sie, dass der Routenplaner Ihnen kompatible Ladestationen im Rahmen des Möglichen vorschlägt, wenn dies keinen zu großen Umweg bedeutet.

Mindestbatteriestand bei Ladestopps

Sie können nun einen Grenzwert für den Batteriestand eingeben, der auf Ihrer gesamten Route nicht unterschritten werden darf. Konkret bedeutet dies, dass der Chargemap Routenplaner dafür sorgt, dass Sie bei einem Zwischenstopp zum Aufladen nie einen niedrigeren Batteriestand als den eingegebenen erreichen.

Schluss mit überflüssigen Ladestopps

Die Option „Geschwindigkeitsreduzierung akzeptieren“ kann auf Ihrer Gesamtroute eine interessante Zeitersparnis bedeuten. Wenn Ihre Route dafür geeignet ist, schlägt Chargemap vor, dass Sie auf einem Abschnitt langsamer fahren, um eine überflüssige Aufladung zu vermeiden (rekuperiert weniger als 10 %).

Geben Sie Ihre Netzwerkpräferenzen an

Geben Sie ein oder mehrere Ladenetze an, die Sie bevorzugen („Nur ausgewählte Netzwerke“) oder meiden („Netzwerke ausschließen“) möchten. Chargemap berechnet Ihnen dann eine Route, die die angegebenen Ladenetze so weit wie möglich bevorzugt oder ausschließt. 

Beachten Sie, dass ein bevorzugtes Netzwerk möglicherweise nicht auf Ihrer Route erscheint, wenn es unmöglich ist, das Netzwerk zu benutzen, oder einen zu großen Umweg bedeutet. Ebenso kann Ihnen ein von Ihnen ausgeschlossenes Ladenetzwerk vorgeschlagen werden, wenn es eine erhebliche Zeitersparnis bietet.
Beachten Sie, dass ein bevorzugtes Netzwerk möglicherweise nicht auf Ihrer Route erscheint, wenn es unmöglich ist, das Netzwerk zu benutzen, oder einen zu großen Umweg bedeutet. Ebenso kann Ihnen ein von Ihnen ausgeschlossenes Ladenetzwerk vorgeschlagen werden, wenn es eine erhebliche Zeitersparnis bietet.


Konfigurationsbildschirm: Gereinigt und poliert ✨

Durch all diese zusätzlichen Einstellungen wurde der Startbildschirm des Routenplaners etwas unübersichtlich. Um dem entgegenzuwirken, haben wir alle Einstellungen zusammengefasst und in einen eigenen Bildschirm ausgelagert. 

Wenn Sie den Chargemap Routenplaner aufrufen, finden Sie nun Ihre Start-/Zielinformationen und den dazugehörigen Batteriestand, Ihr Fahrzeugmodell, die Einstellungen und schließlich Ihre gespeicherten Routen.

Noch praktischer ist es, dass Ihre gespeicherten Einstellungen auf einen Blick vom Startbildschirm aus sichtbar sind. Um die Übersichtlichkeit zu verbessern, haben wir der Ansicht „Einstellungen“ außerdem Kategorien hinzugefügt: Netzwerke, Geschwindigkeit, Batterie und Route. 

Zu guter Letzt verleiht eine neue Illustration diesen grafischen Optimierungen den finalen Chargemap-Touch 🎆


Der Chargemap-Algorithmus: Die Entwicklungen „unter der Haube“

Kommen wir zum Schluss zu den „unsichtbaren“, aber wesentlichen Verbesserungen, die unsere Ingenieure in den letzten Monaten vorgenommen haben. Das Ziel bleibt dasselbe: weitere Innovationen, um die Relevanz der Ergebnisse des Chargemap Routenplaners zu verbessern.

Realistischere Fahrzeiten

Zu Beginn war unser Routenplaner bei den Fahrzeiten etwas zu optimistisch und schätzte die Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer Strecke zu hoch ein. Dies wurde verbessert, um den ‚tatsächlichen‘ Fahrzeiten so nahe wie möglich zu kommen.

Bessere Schätzungen der Ladezeit und des Verbrauchs

Unsere Fahrzeugdatenbank wurde erweitert, unter anderem mit neuen Ladekurven. Diese Änderungen verbessern die Schätzungen der Ladezeit und des Verbrauchs von Fahrzeugen. Der Planer ist daher weniger pessimistisch, was den Batteriestand an den Etappenzielen und am Zielort betrifft.

Die Anzahl der Zwischenstopps zum Aufladen wurde verringert

Der Routenplaner lässt nun Aufladungen bis zu 95% zu, wenn dadurch ein weiterer Zwischenstopp vermieden werden kann.

Ebenfalls mit demselben Ziel haben wir jedem Ladestopp eine unsichtbare „Zeitstrafe“ zugewiesen. Bisher wurde bei der Berechnung der Dauer eines Stopps nur die Zeit für das Aufladen berücksichtigt. Es wird jedoch zusätzliche Zeit benötigt, um zu parken, das Fahrzeug anzuschließen, den Ladevorgang über die Ladestation zu starten etc. Dank dieser addierten Zeitstrafe kann der Algorithmus also besser einschätzen, ob ein Stopp sinnvoll ist, um die Gesamtfahrzeit zu optimieren. 


Das war‘ s dann auch schon mit dieser Zusammenfassung der Entwicklungen des Chargemap Routenplaners. Viele von Ihnen haben ihn genutzt, um Ihre Urlaubsfahrten mit dem Elektroauto vorzubereiten, dafür ein herzliches Dankeschön 🫶

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